Unser Hinkucker bei der Messe: der selbstgebaute Suchtbaum:

Das ist ein Link zu einem kurzen Video der Gesundheitsmesse

Alles fertig für die Gesundheitsmesse in Ransbach-Baumbach
Unser Hinkucker bei der Messe: der selbstgebaute Suchtbaum:

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Alles fertig für die Gesundheitsmesse in Ransbach-Baumbach

Wie ein Lachen wie ein Vogelflug, steigt ein Lied zu Himmel auf.
Wie ein Lachen wie ein Vogelflug steigt ein Lied zum Himmel auf.
Und ich staune, werde leicht, Gottes Flügel tragen weit.
Und ich staune, werde Leicht, Gottes Flügel tragen weit.
Mit diesem Mantra begrüßte Günther Kober alle Freundeskreisler zum Familientag vom Freundeskreis Westerwald. Alle zusammen sangen dieses Mantra und es war der Beginn eines wunderschönen Tages.

Dankbarkeit Freundlichkeit Optimismus
Das hatte sich die Gruppe Montabaur als Motto für diesen Familientag ausgedacht. Das sind auch oft Gruppenthemen.
Dankbar: heute diesen Tag miteinander zu erleben!
Freundlichkeit: mit solch schöner Deko, und einem reich
gedeckten Tisch empfangen zu werden!
Optimismus: zusammen das Mantra singen, bei guten
Gesprächen und einem so schönen Tag
Kraft tanken für den Alltag ohne
Suchtmittel bewältigen zu können!
Danke an die fleißigen Helfer der Gruppe Montabaur!
Sehr ansprechend hatten die Freundinnen und Freunde der Gruppe Dierdorf den Stand vom Freundeskreis Westerwald zum 22. Selbsthilfegruppentag in Neuwied unter dem Motto:
„EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN“
hergerichtet.
Danke dafür.
Das ist Öffentlichkeitsarbeit die im Verein geleistet werden muß.
Es gibt Hilfe für jeden einzelnen der ein Suchtproblem hat, der mit einem Abhängigen zusammen lebt, oder vielleicht in einer momentanen Krise steckt.

Der selbstgebastelte Suchtbaum war ein Publikumsmagnet. Er wurde auch oft als Fotoobjekt benutzt.
Pressemitteilung:
Das Foyer des Elisabethkrankenhauses verwandelte sich zum 22. Selbsthilfetag unter dem Motto „Einer für Alle“ „Alle für Einen“ in eine bunte Ausstellungsfläche. 19 Selbsthilfegruppen und selbsthilferelevante Vereine aus Stadt und Landkreis Neuwied, die sich mit gesundheitlichen Problemen beschäftigen, hatten ihre Stände aufgebaut, um den Besuchern vielseitiges Infomaterial anzubieten und gleichzeitig als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Nicht nur für Besucher die von außerhalb kamen, sondern auch für Patienten des Elisabeth Krankenhauses war dieses Angebot der Information sehr wichtig“, betont Jens Arbeiter, Koordinator der Neuwieder Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis). Die 19 Selbsthilfegruppen deckten ein breites Spektrum an Krankheiten und Beratungsangeboten ab. Angefangen bei psychischen Erkrankungen für Betroffene und Angehörige , Schlafapnoe und Alkoholismus über Kehlkopfoperierte, Parkinson, Aphasie, Adipositas, Darmerkrankung und viele weitere mehr boten die Gruppen umfangreiche Informationen für Patienten, Betroffene und Angehörige.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von dem Schirmherr Herrn Landrat Achim Hallerbach und der Mundharmonikagruppe „Strich-Punkt – ohne Noten“ der Selbsthilfegruppe Hirnaneurysma aus Wirges. Vor dem Hintergrund, dass die Mitglieder der Musikgruppe bis vor wenigen Jahren noch alle schwerst erkrankt waren und teilweise im Koma lagen, zeigten sich Ehrengäste und Publikum sehr beeindruckt von der Leistung dieser Menschen. Hier wurde wieder einmal deutlich, was Selbsthilfe bewirken kann.
Die Bedeutung von Selbsthilfe für die gesundheitliche und soziale Versorgung der Bevölkerung hat in den letzten Jahren ständig zugenommen
Sie ist eine wertvolle Ergänzung überall dort, wo professionelle Angebote an Grenzen stoßen. Dabei sind wir keinesfalls am Ende der Entwicklung angelangt, die Bedeutung von Selbsthilfe wird weiter wachsen betonte der Landrat.
Immer mehr Menschen sehen den Anschluss an eine Selbsthilfegruppe als eine Möglichkeit, mit ihren Problemen umzugehen. Die gemeinsame Betroffenheit ist es, die oftmals motiviert, in der eigenen Sache aktiv zu werden und die Isolation zu überwinden. Selbsthilfegruppen sind eine unverzichtbare Säule im Gesundheits- und Sozialsystem.
Ein wichtiges Anliegen der Gruppen ist es, durch Präsenz ihrer Selbsthilfearbeit die Akzeptanz sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im Gesundheits- und Sozialbereich zu erhöhen und zu festigen.
Vertreter von Selbsthilfegruppen gaben Einblicke in ihre Themen und stellten ihre Arbeitsweise und Ziele vor. Sie beantworteten Fragen und standen für weitere Informationen zur Verfügung. Besucher bekamen Informationen aus erster Hand. Betroffene und Angehörige berichteten von ihren Erfahrungen mit Therapiemethoden, gaben Tipps für die Alltagsbewältigung und klären auf, in welcher Form eine Selbsthilfegruppe helfen und unterstützen kann.
Veranstalter war die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe „Nekis“ des Caritasverbandes Neuwied.
Näheres zur Veranstaltung und Informationen zu Selbsthilfegruppen sind erhältlich bei Nekis, im Gesundheitsamt Neuwied, Tel: 02631 / 803 797, Email: nekis.caritas@kreis-neuwied.de

mit Feuereifer bei der Sache waren unsere Jugendlichen beim Bau Ihres eigenen Vogelhäuschens.

Für unsere Arbeit ist es wichtig die Kinder + Enkel mit Ihren interessierten Freunden mit einzubinden. Unter Aufsicht selbst werkeln lassen, etwas eigenes
basteln stärkt das Selbstbewusstsein . “ Ich kann etwas“. Und nicht zu vergessen das Erwachsene sich die Zeit für die Jugendlichen nehmen, ist für viele schon etwas besonderes.
Das war unser diesjähriges Thema beim Frauenfrühstück. Frau T. Schmidt, ehemalige Suchttherapeutin der Kliniken Wied, war unsere Referentin. Sie erklärte uns ,das diese Selbstbestimmung in der Partnerschaft für uns Frauen noch gar nicht so lange selbstverständlich ist.
Erst seit 50 Jahren gibt es die Gleichberechtigung der Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechtes, seit 1969 ist eine verheiratete Frau erst geschäftsfähig und seit 1977 darf eine Frau erst ohne Erlaubnis Ihres Mannes arbeiten.
Jetzt ging Frau Schmidt auf die Maslow`sche Bedürfniss- Pyramide ein.

Es war ein schwieriges und breit gefächertesThema was wir uns ausgesucht hatten.
Jeder für sich erarbeitete in einem Wertequadrat seine Talente und die daraus eventuell entstehende Übertreibung , den positiven Gegenwert und auch da die Übertreibung.

Interessant war auch die Ausarbeitung in wieviele Rollen ich als Frau schlüpfe:
Mutter, Tochter, Großmutter, Freundin, Putzfrau, Köchin, Ehefrau, Partnerin, Geliebte, Versorgerin, Seelentrösterin….Kann ich überall authentisch sein? Oder bin ich angemessen autentisch? Fragen, die sich jede Frau selbst beantworten muss. Wo ist es Selbstbestimmung und wo überschneidet es sich mit dem Rollenmuster?
Erziehung und Sozialisation bestimmen mein „Frau“ sein.
Unsicherheit, Unzufriedenheit, kritische Rückmeldungen, mangelndes Selbstwertgefühl behindern meine “ Selbstbestimmung“.
Über allem aber steht die Eigenverantwortung, egal was ich tue.
Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen!

Raus aus der Anonymität – Mit Mut ins bunte Leben!
Damit hatte sich der Freundeskreis Westerwald bei einer Ausschreibung der Kliniken Wied, Verein Respekt, beworben. (siehe untenstehenden Artikel) Aktiv an einem Karnevalsumzug teilnehmen. Zeigen: Hallo wir sind da! Wir gehen nicht zum Lachen in den Keller, nur weil wir abstinent Leben! Wir sind keine Sekte! Wir können ohne Suchtmittel feiern, lachen, Spaß haben.
Unser Mut wurde mit einem Preis belohnt!
Jetzt sind wir in der Planung unsere Ideen zu verwirklichen. Wo wir bei einem Umzug 2018 mitgehen entscheiden unsere Gruppenmitglieder. Es wird aber rechtzeitig hier auf unserer Seite bekannt gegeben. Bis dahin schon mal einige Bilder unserer Vorbereitungen.

Aktiv als Selbsthilfegruppe für Suchtmittelabhängige und ihre Partner an einem Karnevalsumzug teilnehmen.
Unter dem Motto hatte sich der Freundeskreis Westerwald 2017 bei der Ausschreibung des Fördervereines Respekt der Kliniken Wied beworben. Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth, Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May zum 2. Platz gratulierte.
Jetzt hieß es die Idee in die Tat umzusetzen. Es wurde gewerkelt, ein Suchtbaum gebastelt,
ein Gefährt organisiert, Wurfmaterial eingekauft.
Doch je näher das Datum rückte, desto öfter kamen auch die Gedanken:“ Machen wir uns lächerlich? Werden wir ausgelacht? Karneval und Alkohol gehören zusammen, was wollen wir dabei? Sind wir Spaß-Bremsen? Erhobener Zeigefinger? Wenn uns da einer erkennt?
Doch die Idealisten vom Freundeskreis Westerwald stellten sich Ihrer Aufgabe. Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können, ohne Angst und Scham. Freiheit bedeutet, dass ich entscheiden kann mit dem aufzuhören was ich nicht mehr Tun will! Ohne erhobenem Zeigefinger, aber mit der Botschaft: wenn Du Hilfe brauchst, wir sind da. Und wir gehen nicht zum Lachen in den Keller. Wir nehmen auch weiterhin aktiv am Leben teil.
Mit Allaf und Helau, einem durchweg positiven Gefühl und vielen Gesprächen wurde der Umzug am 11.02.2018 in Höhr-Grenzhausen beendet.
„ null Alkohol heißt nicht gleich null Lebensfreude“ war das Motto bei der Teilnahme vom Freundeskreis Westerwald Verein für Suchtkrankenhilfe.
„ Kannst Du meinem Papa helfen? Er trinkt so viel!“, das war noch vor der offiziellen Eröffnung mein Kontakt mit einem etwa 10jährigen Mädchen. Doch bevor ich antworten konnte hatte die Mutter das Kind schon fortgezerrt.
Keine ungewöhnliche Szene in einer Suchtfamilie. Alles dafür tun, dass das Familienproblem geheim bleibt. Leider sind die Kinder das schwächste Glied in dem Familiensystem.
Dieser flehende Blick hat mich den ganzen Tag begleitet.
Sollte die Mutter diese Zeilen lesen, meine Bitte: informieren Sie sich unter www.freundeskreis-westerwald.de über unsere Hilfsangebot.

Ansonsten war die Gesundheitsmesse für den Freundeskreis Westerwald wieder eine gute
Plattform sich zu präsentieren. Viele konstruktive Gespräche und Diskussionen über Sucht wurden geführt. „ Sollte Alkohol verboten werden? Würde damit das Problem gelöst? Drogen sind verboten und trotzdem gibt es so viele Drogenabhängige. Wie sieht es mit dem Vorleben der Erwachsenen aus? Vorbild für unsere Jugendlichen? Muss die Alkoholwerbung bei Sportveranstaltungen sein? ….
Auch wenn einige Besucher etwas scheu an unserem Stand vorbei gingen, für uns war es eine gelungene Veranstaltung.
Achim Schmidt, Freundeskreis Westerwald Gruppe Bad-Marienberg

Eine sehr diffizile Arbeit
Aus der Kinder und Jugendfreizeit mit zelten, mussten wir witterungsbedingt
ein Bastelwochenende organisieren. Aber auch da wurden unsere jungen Enkel, Kinder, Freunde, junge Suchtkranke…. mit eingebunden.
Da wir für 2018 ein größeres Werbeprojekt vorhaben, wurde schon mit dem Bau eines Suchtbaumes begonnen. Kein Projekt, was an einem Wochenende fertiggestellt werden konnte…….Es wird mit dem Basteln noch mal weitergehen.

Das ist Anschauungsmaterial
Interessierte für die Selbsthilfe begeistern, für eine Mitarbeit motivieren und neue Formen der Selbsthilfe entwickeln, das waren die Kriterien nach denen der Förderverein Respekt einen Preis von 10000€ dotiert hatte. Was sollten wir einreichen? Mitmachen war klar, aber womit? Was für ein Slogan könnte Aufmerksamkeit erregen? “ Raus aus der Anonymität- Mit Mut ins bunte Leben“ ! Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können. Ohne Angst, Scham oder als willensschwach abgestempelt zu werden. Es sollte sich keiner entschuldigen müssen nur weil er keinen Begrüßungssekt, kein Feierabendbier oder sonstige Alkoholika trinken möchte. So entstand die Idee an einem Karnevalsumzug im Westerwald mit Wagen und Fußgruppen teilzunehmen. Zu zeigen, wir können feiern, lustig sein ohne irgendwelche Dopingmittel einzunehmen. Ohne jedoch mit erhobenem Zeigefinger auf den Alkohol zu zeigen, aber mit der Botschaft: wir sind da, wenn dein Leben in irgendeiner Weise aus dem Ruder läuft.
Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth( Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May, einen Scheck überreichte. Wir bedanken uns bei dem Förderverein Respekt, aber auch bei unseren Mitgliedern, die so offen mit Ihrer Abhängigkeit umgehen. ( Bild folgt)
Ich bin schon lange mit dabei, aber so eine Veranstaltung in der Art hab ich noch nicht mitgemacht. Wie soll sich der LV Hessen präsentieren? Welche Frage zum Quiz beisteuern? Das Verhältnis BV und LV Hessen war schon immer etwas kompliziert, deshalb sollte bei der Präsentation alles stimmen. Im Oktober 2016 hatte sich eine Theatergruppe beim LV gegründet. Nun war die Gelegenheit da, das von P. Wöckel geschriebene Stück vor großem Publikum zu präsentieren. Viel Zeit zum Üben war nicht gegeben, da die Mitspieler ziemlich weit auseinander wohnten. Mit E. Drews hatten wir einen Profi engagiert mit uns zu üben.
Dann musste auch noch etwas für den LV Stand draußen gefunden werden. Da hatte unser
Holzwurm, G. Weyer, die Idee mit seinen Geschicklichkeitsspielen eine Mitmachaktion zu starten. Um den Stand: “was macht den LV Hessen aus“ kümmerten sich M. Weimer und T. Bretthauer. Unsere kleine Zeitung wurde präsentiert, die Kräuter für die Quizfrage: Rezept der original Frankfurter grünen Soße, standen parat, eine Karte mit allen Standorten der einzelnen Freundeskreisgruppen vom LV konnte bestaunt werden. Der Tag war da, der FK Westerwald reiste mit dem Bus an, im Schlepptau die Teilnehmer vom FK Selters und später kamen die Vogelsberger Freunde noch dazu. Per Facebook war sich schon mit anderen Teilnehmern verabredet worden, die bis dahin noch kein „ Gesicht“ hatten. Die Aufregung stieg, hoffentlich würde alles klappen beim Theaterspiel. Au weh, der Suchtbaum stand im Keller von G. Weyer. Vergessen! So lange beim BV angekündigt, für einen Platz gekämpft wo er stehen sollte, jetzt vergessen. Super.
Natürlich kamen wir etwas spät an, Halle war schon gut gefüllt, wir verteilten uns im ganzen Saal. Nicht schlimm, war ja Tag der Freunde. Thema“ Glück, Freude, Zufriedenheit.“ Nach der Begrüßung vom 1. Vorsitzenden A. Bosch referierte G. Kirchhof, Psychologische Beraterin /Psychotherapeutin, zu dem Thema. Das war eine Mammutaufgabe mit über 600 Besuchern zu einem Konsens zu kommen.“ Worin besteht das Glück im abstinenten Leben, Worin finde ich Freude, Wie schätze ich meine eigene Zufriedenheit ein?…“ Die Themen konnten nur angerissen werden, Stichpunkte für die Gruppenarbeit gegeben werden. Bevor es Mittagessen gab war noch Zeit die Stände der anderen LV´s zu begutachten, und an unserem Stand präsent zu sein. An einigen Ständen wurden handgemachte Sachen verkauft. Dumm gelaufen, dass wir nicht daran gedacht hatten, weil es auch nie vom BV angesprochen worden war. Na ja, auch nicht weiter
schlimm. Unser Stand sah super aus. Farblich auf unser Logo abgestimmt, danke an M. Weimer und T. Bretthauer. Es war schon ein Gänsehautgefühl bei so vielen Menschen die Gewissheit zu haben, egal wen ich anspreche mit meinen Problemen, er weiß wovon ich rede. Viele bekannte Gesichter aus ganz Deutschland, lange nicht gesehen und doch direkt wieder vertraut. Einfach schön.
Beim Mittagessen war fremdschämen angesagt. Wie sich doch einige Benehmen können, als wenn eine Hungersnot ausgebrochen wäre. Aber essen war sowieso Nebensache, die Zeit konnte besser ausgefüllt werden. Mittlerweile hatten G. Weyer und seine Helfer den Stand draußen auch bestückt und schon regen Betrieb. In der Halle ging das Programm weiter mit Liedern über Sucht, Vorstellung der Lotsenwerke Thüringen und Erfurt, und Liedern zum Mitsingen. Und dann, dann kam unser Theaterstück „ der Kreis“. Headsets gab´s nicht, die Richtmikrophone waren auch nicht ideal, also Mikros in die Hand. Wir spielten Situationen aus dem Gruppenalltag: Rückfall, Co- Abhängigkeit, Gewalt, Kinder aus Suchtfamilien, Trennung und Tod. In dem Moment, wo es totenstill im Saal wurde, wusste ich es wird einfach klasse, wir hatten das Publikum in unserem Bann. Es waren Situationen die jeder kannte und selbst durchgemacht hatte, sie waren auf einmal wieder ganz nahe und mit der ganzen bannbreite der Gefühle präsent. Sogar unser Lied“ Freunde holen dich auch aus der Hölle“ klappte bestens. Danke an alle Mitwirkenden, wir haben den LV würdig präsentiert.
Da das Wetter mitspielte konnten sich draußen die Stände mit Steinmetzarbeiten, Miniaturkegeln und die Mitmachaktion mit den Holzspielen von uns, nicht über Zulauf und anregende Gespräche beklagen. In der Halle wurden von den einzelnen LV´s noch Aktionen wie Tellermalen, Schutzengel basteln, Frühstücksbrettchen gestalten, ausprobieren der Rauschbrille, Ballsport, Thera- Band Übungen und das World- Cafe zum Thema Glück- Freude-Zufriedenheit angeboten. Ich hoffe ich habe nix vergessen. Es war so viel und alles so toll gemacht.
Alles in allem eine gute Entscheidung vom BV anstelle der BUKO einen solchen Tag zu organisieren. Selbst aktiv werden und sich nicht nur berieseln lassen. Neue Freundschaften knüpfen, alte wieder auffrischen. Klar könnte noch einiges besser organisiert werden, aber
Übung macht den Meister. Die Erwartung es allen 600 Leuten + recht zu machen hatte wohl niemand. Es kommt auf jeden einzelnen an mit welchen Erwartungen er auf so eine Veranstaltung fährt. Manche für Freunde wieder zu sehen, manche um gut zu essen, andere wiederum um aktiv mitzugestalten. Ich denke wir vom LV Hessen haben uns gut präsentiert und im Bus hab ich auch nur zufriedene und müde Gesichter bei der Heimfahrt gesehen.

Als der liebe Gott Hessen gemacht,
da hat Er sich was tolles ausgedacht
und hat an der Seite noch ein Fleckchen dran gemacht.
Viele Jahre hat das keiner erkannt,
es kam erst heraus durch den Landesverband.
Hat man euch in Rheinland- Pfalz vergessen?
Nein rief die Ellen, wir sind doch die Rucksackhessen!
Wir finden zum 40. Jubiläum sollten wir es offiziell machen,
damit setzen wir ein Zeichen
und werden Euch einen Rucksack überreichen.
Damit seit Ihr jetzt anerkannt und könnt reisen ins Hessenland.
Sollte es mal wieder voll auf den Straßen sein und Ihr lange unterwegs,
auch daran haben wir gedacht
und den Rucksack mit Spezialitäten aus Hessen vollgemacht.
Uns vom Freundeskreis Vogelsberg das besonders freut,
denn wir finden,das Ihr seit recht lustige Leut.
Als wir zusammen in einem Bus zum Bundeskongress nach Brandenburg gefahren
und trotz Schimpfe von Gerhard ausgelassener Stimmung waren,
geht uns seit dem ein Lied nicht mehr aus dem Kopf
wie war noch gleich der Text…….. da hat das rote Pferd sich einfach umgedreht…..