Autor: Freundeskreis Westerwald

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  • Der etwas andere Vatertag 2025

    Wie jedes Jahr gab es beim Freundeskreis Westerwald das Angebot den Vatertag „anders“ zu feiern wie vielleicht früher einmal. So ganz anders, ganz ohne Suchtmittel..

    Viele Freundeskreisler nahmen das Angebot gerne an. Und so trafen sich mehr Männer wie erwartet aus Alsfeld, Bad-Nauheim, Fulda und dem Westerwald bei der Grillhütte auf dem Nöchelchen in Marzhausen.

    Klar hatten sich die Organisatoren wieder etwas einfallen lassen: das gute Essen stand ganz oben bei der Organisation (Rinderfilet), man lässt sich ja nicht lumpen. Ein Schmied wurde organisiert, Bogenschießen, Hammerwerfen, Messerschleifen, verschiedene Holzspiele…alles Männersachen halt.

    Es war mal wieder eine gelungene Veranstaltung mit ganz anderen intensiven Gesprächen ausserhalb der normalen Gruppenstunde. Und genau das ist so wichtig in unserer Suchtarbeit. Abstinenz erfordert Mut, Durchhaltekraft, es gibt Enttäuschungen, aber wichtig: Abstinenz sollte auch Spaß machen.

  • Freundeskreis Westerwald bestätigt Vorstand

    Der Freundeskreis Westerwald hatte traditionell am 1. Mai zum Familientag eingeladen. Die Westerwälder Familie des Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe traf sich im Dorfgemeinschaftshaus in Atzelgift. Neben der Mitgliederversammlung, auf deren Tagesordnung in diesem Jahr auch Vorstandswahlen standen, hielten die Freundeskreisler für ihre Mitglieder und deren Familien ein ganz besonderes Bonbon bereit. Hans-Arthur Schütz aus Mudenbach nahm die Anwesenden mit auf eine bezaubernde, informative und launige Bilderreise durch die Jahreszeiten im Westerwald.

    Auf der Mitgliederversammlung wurde der alte Vorstand komplett wiedergewählt, was auch für einen großen Zuspruch der Mitglieder zu ihren Verantwortlichen steht. Den Vorstandsvorsitz, des nunmehr 50-jährigen Vereins im Westerwald, hat erneut Gerhard Weyer aus Marzhausen übernommen, sein Stellvertreter ist Thomas Drebitz aus Roth bei Hamm, zur Kassiererin wurde Sabine Kertscher (Halbs), als Schriftführerin Ellen Weyer (Marzhausen) und als Beisitzerinnen Sophie Dammes (Atzelgift) und Annina Stimming (Schutzbach) ebenfalls wiedergewählt.

    Im kommenden Jahr plant der Freundeskreis Westerwald, dessen Grundstein im Jahr 1975 gelegt wurde, eine Feier zum 50-jährigen Bestehen der höchst engagierten Selbsthilfegruppe für Suchtkrankenhilfe. Sechs Gruppen in Hachenburg, Westerburg, Bad Marienberg, Dierdorf und Rennerod haben sich unter dem Dach des Freundeskreis Westerwald zusammengefunden.

    Großen Zuspruch fand die Verbandsarbeit in diesem Jahr beispielsweise auf der Gesundheitsmesse in Bad Marienberg. Der gelungene Familientag endete mit einem gemütlichen Kaffeekränzchen im Gemeindehaus Atzelgift.

  • 12.03.2025 Prävention in der Bertha-von-Suttner-Realschule plus in Betzdorf

    Pünktlich um 8.45 Uhr waren wir mit 7 Freundeskreislern*innen bei der Schule und wurden von Frau Schild empfangen um uns den Fragen der Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse zu stellen. Es waren 2 Klassen mit je 15 Schülern und Schülerinnen.

    Die Jugendlichen waren sehr gut vorbereitet, hatten einen großen Fragenkatalog schon im Vorfeld ausgearbeitet: wann war der erste Rausch, warum wird überhaupt Alkohol verkauft, kann man an Alkohol sterben, mein Opa trinkt was kann ich tun, was bewirken Drogen, wieso habt Ihr aufgehört zu konsumieren, ist rauchen auch schädlich…..

    Ein herzliches Danke an die Schüler*innen und Lehrerinnen für die Einladung, aber auch an unsere Teilnehmer*innen für den Mut und Offenheit sich den Fragen der Kids zu stellen.

  • Gesundheitsmesse Bad-Marienberg 09.03.2025

    Die Gesundheitsmesse in Bad-Marienberg ist jedes Jahr eine wichtige Veranstaltung für den Freundeskreis Westerwald, denn dort können wir uns vor einem großen Publikum präsentieren.

    Mit Infomaterial, Rauschbrille und kleinen Überraschungen bepackt wurde der Stand hergerichtet. Doch der Stand kann noch so schön sein, wenn wir Mitglieder vom Freundeskreis Westerwald nicht aktiv auf die Besucher zugehen, offen von unseren Problemen erzählen, Verständnis zeigen, wird es keine Erfolge geben.

    Eine bessere und preiswertere Präventionsarbeit gibt es nicht. Danke an alle aktiven Mitstreiter an diesem lebendigen erfolgreichen Tag.

  • 2025 Mainz gegen Augsburg 0:0

    Freundeskreisler*innen vom FK Westerwald waren Zuschauer beim Fußballspiel Mainz gegen Augsburg. Das war ein richtiges Highlight für uns. Geschenkt wurden uns die Karten von der Einrichtung Soziotherapie-zum-Euler in Hillscheid.

    Die Soziotherapie „Zum Euler“ hält 42 Plätze im stationären Bereich für abhängigkeitskranke Männer und Frauen bereit. Schon etliche Jahre wird vom Freundeskreis Westerwald nicht nur alle zwei Wochen dort eine Gruppenstunde angeboten, sondern die Bewohner sind auch gern gesehene Teilnehmer bei all unseren Veranstaltungen.

    Wir bedanken uns ganz herzlich für die Überraschung mit den Eintrittskarten fürs Fußballspiel und hoffen, dass wir noch einige Veranstaltungen miteinander erleben werden.

  • Weihnachtsfeier beim Freundeskreis Westerwald

    Fast alle Gruppen waren bei der Weihnachtsfeier vom Freundeskreis Westerwald vertreten. Es war eine gemütliche und emotionale Feier. Viele hatten, auch selbst verfasste, Weihnachtsgeschichten mitgebracht. Betont wurde in den Geschichten, dass nicht die materiellen Geschenke wichtig sind, sondern die, die von Herzen kommen: Zeit, Nächstenliebe, Verständnis, Hilfestellungen, Akzeptanz….

    Natürlich kam auch der Nikolaus zu unseren Kindern, begrüßt mit „Niklaus komm in unsere Haus….“, verabschiedet mit „Niklaus ist ein guter Mann….“ und „Oh Du fröhliche…..“

    Danke an alle helfenden Hände, ohne diese wäre so eine Veranstaltung nicht möglich.

  • Prävention in der Berufsschule Westerburg 07.11.2024

    Christian Dames: „Also von meiner Seite aus hat es wirklich Spaß gemacht mit den Jugendlichen über meine Abhängigkeit zu reden. Ich finde es auch klasse, dass die Jugendlichen so viele Fragen gestellt haben und ich glaube, sie haben mehr Berührungspunkte mit der Materie als man erwartet oder sie zugeben würden.

    Ich persönlich denke, dass die Aufklärung in der Hinsicht sehr wichtig ist und gerade die Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen den Jugendlichen mehr Verständnis für das Thema Sucht geben. Natürlich nicht mit erhobenem Zeigefinger…..Das merke ich auch bei meinen Lehrlingen auf der Arbeit.“

  • Präsenzvortrag: „Abseits von Autobahnen – Umgang mit Abhängigkeit im 21. Jahrhundert“ mit Dennis Roth

    Der ausgebildete Suchttherapeut Dennis Roth ging vor den Gästen des Freundeskreises Westerwald auf aktuelle Ergebnisse der Forschungen zum Thema Sucht ein und wies eindrücklich darauf hin, dass das Thema aus mehreren Perspektiven zu behandeln sei. Vor allem wies er auf die Auswirkungen von Abhängigkeit hin und zeigte auf, dass die klassischen Wege aus der Abhängigkeit von Suchtmitteln mit weiterer Betreuung vor allem durch die Selbsthilfegruppen unterstützt werden müssen.

    „Vielfalt ist der Gegenspieler von Sucht“, lautete seine eindrückliche Feststellung. Um den Heilungsprozess nach der Abhängigkeit erfolgreich zu gestalten, bedarf es nach Dennis Roths Einschätzung folgender Rahmenbedingungen: 1. Vertrauen in den Nachsorge-Therapeuten, 2. ausreichend Bewegung (mindestens 3 x 15 Minuten gehen) und 3. hilfreiche Sozialkontakte (z. B. über die Selbsthilfegruppen).

    Es war eine gelungene informative Veranstaltung. Danke an alle Mitwirkenden.

  • Gelungener Familientag des Freundeskreis Westerwald

    Zu einem rundum gelungenen Familientag hatten die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe des Westerwald ihre Mitglieder:innen zum 3. Oktober 2024 eingeladen. Im Feuerwehrhaus in Astert trafen sich 45 Betroffene mit ihren Angehörigen, um sich über unterschiedliche Themen auszutauschen. Vorstand Gerhard Weyer begrüßte die Gäste zu der Veranstaltung und hob die Bedeutung der Kommunikation in der Suchthilfe hervor.

    Wichtigster Diskussionspunkt war das für 2026 anstehende 50-jährige Jubiläum des Freundeskreis Westerwald. Im Mittelpunkt des Familientags stand nach einem gemeinsamen Frühstück der Austausch zwischen den Mitgliedern und ihren Angehörigen. Bei Gesellschaftsspielen und gemeinsamen kleinen Wanderungen kam auch der Spaß nicht zu kurz.

  • Besuch der Freundeskreis Gruppe Hachenburg in der MEDIAN Klinik Tönisstein

    Auf diesen Besuch hatte sich die Gruppe vom Freundeskreis Westerwald aus Hachenburg schon lange gefreut. Dank einer Spende des Förderkreises Respekt e.V. der MEDIAN Klinik Wied konnte das Projekt auch umgesetzt werden.

    Acht Gruppenmitglieder*innen haben in der MEDIAN Klinik Tönisstein ihre Therapie erfolgreich abgeschlossen und leben durch den regelmäßigen Besuch der SHG Freundeskreis auch suchtmittelfrei. Für sie war der Besuch mit den unterschiedlichsten Emotionen verbunden. Von „nach Hause kommen“ bis zu „alles ist auf einmal wieder so präsent“.

    Nach einem schmackhaften Mittagessen und einer Klinikführung war für beide Seiten unser Besuch überaus positiv beendet.

  • Suchttage 2024

    Sich bei Menschen Hilfe und Rat zu holen, die selbst betroffen sind, ist von großer Bedeutung, und schmiedet zusammen. Eine der größeren Veranstaltungen sind die Suchttage des Landesverbandes Hessen, zu der in diesem Jahr der neu gewählte Bundesvorsitzende Ralf Vietze erschienen war.

    Zum wiederholten Mal fanden die Suchttage im Freizeitpark Vulkan in Nieder-Moos statt. Mit einem Vorbereitungsteam hatte der Landesvorsitzende Thomas Steinhäuser für die etwa 80 Gäste ein Programm ausgearbeitet: verschiedene Kreativ-Workshops wie Holz- oder Specksteinbearbeitung, Weben oder Basteln, sowie Bewegungsangebote wie Minigolf und Wanderungen.

    „Und wir müssen auch zeigen, dass wir trotz unserer Suchterkrankung Teile der Gesellschaft sind, leistungsfähig und bereit zur Mitwirkung,“ betonte Thomas Steinhäuser.

  • „Erkennen und Umgang mit meinen Gefühlen“ – Seminar mit Tanja Schmidt

    Unter der Leitung von Tanja Schmidt, Dipl. Sozialpädagogin und Sozialtherapeutin (Sucht), begann das Tagesseminar nur für Frauen unter dem Thema: „Erkennen und Umgang mit meinen Gefühlen“.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann gleich die Kleingruppenarbeit: Welche Gefühle kenne ich? Welche Rolle spielen Gefühle im Allgemeinen in meinem Alltag? Welche Bedürfnisse habe ich? Was passiert in meinem Körper? Wie kann ich mich runterholen wenn ich auf 180 bin?

    Es war ein wertvolles Seminar für jede einzelne Teilnehmerin und ein herzliches Danke an Tanja Schmidt für die gute Durchführung.

  • Familientag im Freundeskreis Westerwald (01.05.2024)

    Mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließendem Ausflug zur Grube Bindweide fing unser Familientag am 01.05.2024 an. Solche Veranstaltungen sind sehr wichtig in der Selbsthilfe: zeigen, die Abstinenz funktioniert, ich kann Spaß haben ohne Suchtmittel, es ist so schön mit der ganzen Familie etwas zu unternehmen.

    Wichtig dabei sind die Gespräche, der gemeinsame Austausch. Wie war Dein Weg? Wie bist Du mit verschiedenen Situationen umgegangen? Wie lange bist Du schon im Freundeskreis? Was bringt Dir die SHG überhaupt? Fragen, die für Abhängige sowie Angehörige gleichsam gelten.

  • Der Freundeskreis Westerwald wünscht Allen eine besinnliche Weihnachten und einen gute Start ins Jahr 2024 

    Jedes Jahr zur Weihnachtszeit feiern wir die Herzlichkeit.

    Wie in guter Tradition freuen sich die Kinder schon.

    Auf Kerzenleuchten, Tannenbaum,

    so manchen schönen Weihnachtstraum.

    Geschenke, Päckchen sind ein Muss,

    und das trotz allem Überfluss.

    Brauchen oder haben wollen?

    Am besten noch darüber schmollen,

    wenn’s nicht gleich der neuste Trend,

    sondern sogar second hand.

    Seid Euch einmal mehr bewusst,

    schürt das alles nicht nur Frust?

    Sind es wirklich nur die Kleinen,

    nein, auch die Großen die das meinen.                       

    Seid hilfsbereit, achtsam und klug,

    Liebe und Freundschaft ist genug.

    Strahlt es aus, und wie jeder weiß,

    WIR tun es im Freundeskreis.

    Ob Nöte, Ängste oder Sorgen:                                            

    hier ist jeder aufgehoben,

    der sich um sich  kümmern will,

    damit`s nicht wird um einen still.

     Hilfe gibt es Tag und Nacht,

    kein Therapeut hätt` das gemacht.

    Lebenshilfe, Zuspruch , Mut,

    Reflektion und Rat ist gut.

    Drum feiern wir nicht nur das Christenfeste,

    sondern die Freundeskreis Gruppe, unsre Beste.

    Sie lehrt uns Werte und auch Weisheit,

    und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

    Hab Dank an dieses Ehrenamt,

    was hätten wir uns sonst verrannt.

    In einer Welt voll Gier und Neid,

    Frohe Weihnacht, weit und breit.

    Annina Stimming Freundeskreis Westerwald

    Text: Annina Stimming